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Call for Papers

 

3. DGI-Konferenz und 66. Jahrestagung der DGI

 

Informationsqualität und Wissensgenerierung

 

8. und 9. Mai 2014, Frankfurt am Main

 

Information Professionals konstatieren seit Jahren die beständige Veränderung der Informationslandschaft und der Möglichkeiten der Wissensgenerierung durch neue innovative Verfahren und Werkzeuge. Viele dieser Innovationen sind bei genauerer Betrachtung sehr stark durch die schieren technischen Möglichkeiten oder die hohe Popularität in bestimmten Internet-Communitesgetrieben. D.h. sie setzen sich als neue Tools oder aufgrund der Verbreitung in den wachsenden Räumen des Social Web durch.

 

Unbeantwortet bleibt dabei häufig die Frage, welchen Nutzen diese Innovationen für die Endnutzer als Kunden der Information Professionals haben und insbesondere, wie ihre Auswirkungen auf Qualität und die dabei maßgeblichen Standards einzuschätzen ist. Bieten sie tatsächlich auch einen qualitativen Mehrwert oder kompensieren sie ihre leichte Verfügbarkeit und Erzeugbarkeit mit deutlichen Schwächen in der Qualität der Dienstleistungen und Produkte? Tragen Sie dazu bei, aus Informationen Wissen zu generieren, oder reduzieren Sie den Informationsgehalt zugunsten verkürzter oder subjektiv pointierter Darstellung?

 

Besondere Beachtung verdient dabei die Tatsache, dass wir uns inzwischen mit den Informationsarchitekturen des WWW in einer ‚Offenen Welt‘ befinden, die sich fundamental von den früheren, vertrauten ‚geschlossene Welten‘ der datenbankgestützten Fachinformation unterscheidet: dieser Unterschied hat Folgen auch für die Gewährleistung und Bewertung von Informationsqualität.

 

Welche Verfahren stehen uns zur Verfügung, diese Fragen anzugehen? Welche Kriterien und Maßstäbe sind angemessen, qualitative Aspekte zu bewerten? Können unterschiedliche Evaluationskriterien zugelassen werden, um unterschiedlichen Informations-, Kommunikations- und Wissensquellen gerecht zu werden?

 

Die DGI lädt daher zur interdisziplinären Fachdiskussion ein: Führungs- und Fachkräfte, Strategen, Entwickler, Information Professionals, Wissensmanager, Studierende und Wissenschaftler aus den Bereichen Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft, Dokumentationswissenschaft und Informatik sowie aus angrenzenden und komplementären Themenbereichen z.B. aus Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Sozial- und Geisteswissenschaften sowie Mitglieder aus Forschungseinrichtungen, aus der Wirtschaft, aus der Verwaltung und aus dem Bildungswesen sind aufgerufen, ihre aktuelle Position und neue Erkenntnisse vorzustellen und zu diskutieren. Insbesondere freuen wir uns über die Einreichung von Originalbeiträgen zu folgenden thematischen Aspekten (und schließen aber Beiträge zu anderen, die Generalthematik berührenden Themen keineswegs aus):

 

1. Social Knowledge Management

a. Collaborative approaches (collective tagging and indexing)

b. Social Media intelligence and monitoring

2. Linked Data basiertes Knowledge Management, Ontology Mapping

a. Mapping und Merging von Ontologieressourcen

b. Linked Data im Wissensmanagement

c. Qualität von Mapping Alignments

3. Verfahren der Qualitätsevaluation und Impactbemessung

a. Bibliometrie, Webometrie

b. Informationskompetenz und Qualität

c. Standards

4. Sprachtechnologische Anwendungen im Information Retrieval

a. Named Entity Recognition/Autorendisambiguierung

b. (Semi-)Automatische Prozesse im Bereich der Erschließung und Strukturierung von Inhalten

c. Semantisches Retrieval, Recommender-Systeme

5. Visualisierung und geo-basierte Modellierungstechniken

a. 3D-Visualisierung

b. Augmented Reality

6. Infrastrukturelle Aspekte von Informationsqualität

a. Bibliometrie, Webometrie

b. Virtualisierung und ihre Folgen

c. Virtuelle Forschungsumgebungen

d. Forschungsdaten und der Umgang mit ihnen

7. Vertrauen (‚trust‘) und Informationsethik

a. Maschinelle Wissensgenerierung und Persönlichkeitsrechte

8. Business Information Quality und organisationale Wissensgenerierung

a. Informationsanalyse, Informationsqualität und Business Intelligence

b. Organisationsweite Informationsbasis und Wissenssicherung

c. Social Software in Organisationen / Enterprise 2.0

d. Informationsqualität und Compliance

e. Informationsqualität durch Produkt-Informationsmanagement

f. Informationsqualität in der Technischen Dokumentation

g. Wissensgenerierung durch Geschäftsprozessanalyse

 

Format: Ca 12 Sessions (zweistrangig) u 2 Keynotes, ggf. 1 Podiumdiskussion

 

Einreichung von Beiträge:

 

Originalbeiträge in deutscher oder englischer Sprache können über das Konferenztool Easychair (https://www.easychair.org/conferences/?conf=dgikonf2014) eingereicht werden. Unterschieden werden die folgenden Beitragsformen:

 

1) Wissenschaftliche Langbeiträge: max. 36.000 Zeichen inklusive Leerzeichen (wissenschaftlicher Aufbau der Arbeit, Zitierapparat im APA-Zitationsstil, Darstellung durchgeführter Forschungsprojekte und ausführliche Ergebnispräsentation).

2) Praxisorientierte Kurzbeiträge: max. 18.000 Zeichen inklusive Leerzeichen (Erfahrungsberichte, Fallbeispiele aus Anwendungsumgebungen/Case Studies, innovative Ansätze und Lösungen im Bereich der Konferenzthemen).

3) Posterbeiträge: max. 6.000 Zeichen inklusive Leerzeichen (Darstellung aktuellster Forschungsergebnisse oder Work in Progress).

 

Bitte reichen Sie Ihre Beiträge als Microsoft Word-Dokumente (.doc oder .docx Dateien) ein, Abbildungen sollten schwarz-weiß bzw. in Graustufen gut erkennbar sein (min. 300 dpi Auflösung); Literaturangaben geben Sie bitte im APA-Zitationsstil an. Die Texte sollten jeweils mit einem kurzen Abstract beginnen. Sie brauchen darüber hinaus keine speziellen Formatierungen vorzunehmen.

 

Akzeptierte Beiträge werden als Vorträge (in deutscher Sprache) bzw. als Poster bei der DGI Konferenz 2014 vorgestellt und im begleitenden Tagungsband veröffentlicht.

 

Studierende und Auszubildende sind herzlich eingeladen, ihre Arbeiten in einer der drei Beitragsformen einzureichen. Die Vorschläge durchlaufen den normalen Peer-Review-Prozess und werden bei positiver Begutachtung in das allgemeine Konferenzprogramm eingebunden. Die besten Beiträge von Studierenden oder Auszubildenden werden zudem mit einem Nachwuchspreis ausgezeichnet (Young Information Professionals Best Paper Award, Details folgen). Damit Beiträge für diesen Preis in Frage kommen können, kennzeichnen die Autoren bei der Einreichung über Easychair bitte ihren Beitrag, indem Sie in das Keyword-Feld das zusätzliche Kennwort „Nachwuchsbeitrag“ eintragen.

 

Termine:

 

Veröffentlichung des CfP:

02.07.2013

Einreichung von wissenschaftlichen Langbeiträgen:

30.11.2013

Einreichung von praxisorientierten Kurzbeiträgen:

30.11.2013

Einreichung von Posterbeiträgen:

30.11.2013

Benachrichtigung über die Annahme:

5.02.2014

Einreichung der druckfertigen (überarbeiteten) Version:    

15.03.2014

 

 

 


 

Veranstalter:

 

 

Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft

und Informationspraxis e.V. (DGI)

Windmühlstraße 3

60329 Frankfurt am Main

Telefon +49 (0)69 430313

Telefax +49 (0)69 4909096

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Internet: www.dgi-info.de

 

 

Ansprechpartner/Contact:

 

Margarita Reibel-Felten (Leiterin der Geschäftsstelle)

 

 

Programmkomitee

 

 

Wissenschaftliche Leitung: Stefan Gradmann, Marc Rittberger, Angela Schreyer,  Christian Wolff,  Evelyn Dröge

Praxisbeiträge:                       Alexander Botte, Axel Ermert, Stefan Geißler

 

 

 

 

Mitglieder des Programmkomitees

 

 

Sören Auer, Universität Bonn

Michael Beurskens, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Christian Bizer, Universität Mannheim

Andreas Blumauer, Semantic Web Company Wien

Alexander Botte, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)

Ernesto Wiliam de Luca, FH Potsdam

Michael Dreusicke, PauxTechnologes GmbH

Kai Eckert, Universität Mannheim

Karsten Ehms, Siemens und Uni Augsburg

Evelyn Dröge, Humboldt-Universität zu Berlin

Matthias Fank, Fachhochschule Köln

Stefan Gradmann, KU Leuven

Michael Granitzer, Uni Passau

Joachim Griesbaum, Universität Hildesheim

Stefanie Haustein, École de bibliothéconomie et des sciences de l’information (EBSI)

Lambert Heller, TIB Hannover

Steffen Hennicke, Humboldt-Universität zu Berlin

Karin Holste-Flinsbach, Stauffenberg Berufsschule

Benno Hohmann, Universitätsbibliothek Heidelberg

Philipp Mayr, GESIS Leibniz Institut für Sozialwissenschaften / Hochschule Darmstadt

Mark Mattingly-Scott, IBM

Marlies Ockenfeld, IWP-Redaktion Darmstadt

Isabella Peters, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Vivien Petras, Humboldt-Universität zu Berlin

Magnus Pfeffer, HDM Stuttgart

Cornelius Puschmann, Humboldt-Universität zu Berlin

Wolf Rauch, Karl-Franzens-Universität Graz

Marc Rittberger, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)

Dominique Ritze, Universität Mannheim

Christian Schlögl, Karl-Franzens-Universität Graz

Angela Schreyer, Fachhochschule Potsdam

Rolf Schulmeister, Universität Hamburg

Wolfgang Semar, Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur

Tobias Siebenlist, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Alexander Stocker, Kompetenzzentrum - Das virtuelle Fahrzeug Forschungsgesellschaft mbH

Katrin Weller, GESIS Leibniz Institut für Sozialwissenschaften

Christian Wolff, Universität Regensburg

Benjamin Zapilko, GESIS Leibniz Institut für Sozialwissenschaften